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Anders ZähneputzenÄltere Kinder kann man dazu animieren, sich während des Zähneputzens ca. 30 Mal auf die Zehenspitzen zu stellen. Spielerisch kann man Kinder zu einem unbewussten, ensomotrischen Training verhelfen. Ein Aerostep (www.triaflex.at/aerostep/) vor dem Waschbecken (ab 6 Jahre - am Anfang natürlich mit Hilfestellung!!!) macht das abendliche „Zu- Bettgeh- Ritual“ spannend.
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Definitiv kein Job fürs ganze Leben | |
| Definitiv kein Job fürs ganze Leben |
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In Wien steigen nur vier von zehn Kindergartenpädagogik- Absolventen in den Beruf ein. Gegen den Mangel an Fachpersonal organisiert die Stadt jetzt Schnell- Ausbildungen für Quereinsteiger.Der Name klingt ziemlich sperrig: Bundesanstalt für Kindergartenpädagogik. An 29 BAKIPs – so das häufig verwendete Kürzel – kann man in Österreich Kindergärtner und – ungleich häufiger – Kindergärtnerin werden. Und das in unterschiedlichen Schulformen: Da ist einmal die fünfjährige Ausbildung nach der 8. Schulstufe, bei der man mit dem Diplom auch die Matura, und damit Hochschulreife, erlangt. Daneben das Kolleg, das nur vier Semester dauert, da es die Matura oder Studienberechtigungsprüfung voraussetzt. Auch ein sechssemestriges Kolleg für Berufstätige gibt es. Ursula Brandner von der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten ortet bei diesen Schulformen „Verbesserungsbedarf“. Sie würde sich eine Fachhochschule – wie etwa bei der Ausbildung zum Sozialarbeiter – wünschen. Konzepte dafür lägen in der Schublade, sagt sie, aber für die Politik käme deren Verwirklichung „wohl zu teuer“. ![]() Es dürfte tatsächlich an der Ausbildung kranken: In Wien steigen nur vier von zehn Schulabgängern in den Beruf ein. Der Rest freut sich über die Matura – und bildet sich lieber anderswo weiter. Junge Kindergärtnerinnen bleiben auch nicht mehr so lange im Job. „Sie sind flexibler“, sagt Brandner. Ältere Kolleginnen, die mit ihrer alten Ausbildung nur ein Diplom, aber keine Matura in der Tasche haben, „bleibt nichts anderes übrig“, so die Gewerkschaftsvertreterin. Wobei sich gerade bei den Älteren im Job, für den „eine Menge Idealismus“ notwendig sei, häufig negative Konsequenzen zeigen: Brandner berichtet von Burnout, Erschöpfungszuständen, Schlaflosigkeit. Die Stadt will mehr Nachwuchs ausbilden: Ein AMS-gefördertes Programm an der BAKIP Floridsdorf richtet sich an Arbeitssuchende und an Kindergarten-Helferinnen, die sich weiterqualifizieren möchten. Zweieinhalb Jahre dauert das Modell für Maturanten, wobei man nach dem ersten Jahr schon als „pädagogische Assistentin“ arbeitet. „Aber nicht alleine in der Gruppe“, wie Brigitte Cizek, Direktorin der BAKIP Floridsdorf sagt. Eine Schnellausbildung? Nein, so Cizek. Sie hoffe durch mehr Praxisbezug auf eine Qualitätssteigerung. Im September starten die bereits ausgebuchten Kurse mit 180 Teilnehmern. ("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.08.2008) 03.08.2008 | 18:54 | JUTTA SOMMERBAUER (Die Presse) |
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